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Das #mybrainmychoice-​Team

Philine Edbauer

Seit meinem Engagement führe ich viele spannende Gespräche. Mit Personen, die über ihre Erfahrungen berichten, mit Personen, deren Lebensinhalt es ist, sich für eine andere Drogenpolitik einzusetzen und mit Personen, die sich wundern, warum ich meine Zeit für dieses Thema verwende. Meine Utopie einer Drogenkrieg-​freien Welt ist weit von der Realität entfernt, denn da geht es nicht nur um politische Entscheidungen, sondern auch darum, Diskriminierung und Abwertung zu überwinden. Ich glaube aber, mit dem Pushen einer kritischen drogenpolitischen Debatte die – z.B. durch die Kriminalisierung belasteten – Lebensumstände einiger Menschen verbessern zu können und das ist mir wichtig. Die Drogenpolitik muss dringend raus aus dem Strafrecht! Zu den Referenzen

Julia Meisner

Ausgehend von der hedonistischen Sonnenseite der Clubkultur möchte ich eine Gesellschaft fördern, in der die offene Aussprache über die verschiedenen Dimensionen von Substanzgebrauch nicht länger nur in (fragil) geschützten Räumen möglich ist, keine Person ihre Konsumpräferenzen verstecken muss und dadurch in den eigentlich problematischen Zustand gedrängt wird.
Eine wünschenswerte Drogenpolitik umfasst für mich mindestens die kritische Anerkennung und Überwindung jener anachronistischen, unwissenschaftlichen und schlicht absurden Konventionen, auf denen sie seit Jahrzehnten verharrt. Sie muss für statt gegen Betroffene arbeiten, gleichermaßen in den Bereichen Produktion, Vertrieb und Konsum, lokal wie global.