Die My Brain My Choice Initiative ist seit 2017 durch verschiedene Projekte, Kampagnen, Kooperationen, Lobby- und Netzwerk-Arbeit zur drogen- und suchtpolitischen Aufklärung – ehrenamtlich und unabhängig – aktiv.
- Gegründet: 2017
- Leiterin: Philine Edbauer
- 35 Mitwirkende (Stand: 2026)
- Netzwerk & Thinktank für Entkriminalisierung und Legalisierung
- Blog
- Publikationen
- Kampagnen
- Online-Jahresevent am 26. Juni (Weltdrogentag)
- Zivilgesellschaftliche Interessenvertretung (Lobbyregister Nr. R005927)
- Community-finanziert (ca. 4.000€/Jahr)
Ansprechpersonen
Philine Edbauer
Co-Gründerin und Leiterin der My Brain My Choice Initiative, Projekt-Leiterin Aktionsplan & Weltdrogentag
Kontakt
pe [at] mybrainmychoice . de / Berlin
Bio
Philine Edbauer, 35, arbeitet als Fachreferentin zu den Themen Drogenpolitik und Entstigmatisierung und ist Research Fellow des internationalen Forschungsprojekt „Dimensions of Regulation: Conceptualizing the Popular in the Drugs/Violence Nexus” am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Für das Community-finanzierte „Drogenpolitik Briefing“ schreibt sie Analysen zur drogen- und suchtpolitischen Gegenwart. Philine Edbauer ist Co-Gründerin und Leiterin von My Brain My Choice.

Ângela Novaes
Projekt-Team Aktionsplan & Weltdrogentag
Kontakt
an [at] mybrainmychoice . de / München
Bio
Ângela Novaes, 32, verbindet persönliche Erfahrungen mit professionellem und ehrenamtlichem Engagement im Bereich Drogenpolitik, Harm Reduction und Suchthilfe. Aufgewachsen in einem vom Drogenkrieg geprägten Umfeld in Brasilien, beschäftigt sich Ângela Novaes seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Prohibition und Drogenpolitik. Ângela Novaes engagiert sich bei My Brain My Choice, Drug Scouts und SONICS – Bundesverband Safer Nightlife und arbeitet in der sozialarbeiterischen Betreuung einer therapeutischen Wohngruppe für Frauen mit Suchterfahrung und psychischen Komorbiditäten.
„Es darf nicht weiter als Aufgabe des Staates gelten, Konsum oder Handel zu reduzieren. Aufgabe des Staates ist, Gewalt zu verringern und Grundrechte zu verwirklichen. Dem kommt er mit der repressiven Drogenpolitik nicht nach. Aber das scheint nicht zu interessieren. Die Bundes- und Landesregierungen intensivieren die Drogenbekämpfung und weiten Befugnisse für den Einsatz von KI aus. Dass die Bundesregierung die gegenteiligen Empfehlungen des UN-Hochkomissars für Menschenrechte ignoriert und damit Leid und Tod infolge verantwortungsloser Drogen- und Suchtpolitik in Kauf nimmt, ist inakzeptabel. Eine Legalisierung ist kein einfacher Weg, aber das darf kein Grund sein, die gegenwärtige Drogenpolitk zu verteitigen.“
– Philine Edbauer (My Brain My Choice)
„Das Märchen einer drogenfreien Gesellschaft ist ausgeträumt. Drogenkonsum ist alltäglich und auch illegalisierter Gebrauch gehört zum Leben vieler Menschen – sie sind unsere Nachbar:innen, Kolleg:innen, Freund:innen. Ich habe zu oft gesehen, wie Menschen an der Heimlichkeit zerbrechen, an der Scham, an dem Gefühl, allein und falsch zu sein. Dieses Gefühl entsteht nicht zufällig: Es ist die direkte Folge einer Verbotspolitik, die Menschen oft mehr schadet als die Substanzen selbst. Genau das muss aufhören.“
– Ângela Novaes (My Brain My Choice)
Über My Brain My Choice
Die My Brain My Choice Initiative ist ein unabhängiges Netzwerk von Personen, die sich ehrenamtlich zusammen für eine Drogenpolitik ohne Strafen und ein Zusammenleben ohne Stigma einsetzen.
Über verschiedene Projekte, Publikationen und Kooperationen wirken wir an den Debatten der politischen Öffentlichkeit und im Gesundheitssystem mit. Die ernsthafte und konsequente Einbindung der drogen‑, stigmatisierungs- und kriminalisierungserfahrenen Zivilgesellschaft in alle Schritte des drogen- und suchtpolitischen Gesetzgebungsprozesses ist uns ein zentrales Anliegen.
Im nächstes Jahr feiert My Brain My Choice sein 10-jähriges Bestehen. Co-Gründerin und Leiterin der Initiative ist Philine Edbauer.
- Website mit Blog
- Über uns
- Über Philine Edbauer
- Aktionsplan: 21 Forderungen
- Leitfaden für entstigmatisierende Sprache und Haltung (Kooperationsprojekt)
Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung: Nr. R005927
politik&kommunikation: Jahrbuch „500 politische Interessenvertretungen in Deutschland“

