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Initiative für die Entkriminalisierung von Drogengebraucher:innen und das Ende des Drogenkriegs

Die #mybrainmychoice Initiative fördert Gespräche über Themen rund um Konsum, Produktion und Handel aller psychoaktiven Substanzen. Mit unseren Blog-​Beiträgen, Workshops, Aktionen, lokalen und internationalen Kooperationen regen wir die öffentliche Diskussion um die Gestaltung einer wünschenswerten Drogenpolitik an. In der Auseinandersetzung mit dem Wie geht es nicht nur um Gesetze, sondern auch darum, der Abwertung von Menschen, die als süchtig und nutzlos stigmatisiert werden, entgegenzuwirken.

Gesundheits- und Freiheitsrechte für Drogen-Konsument:innen Wer der prohibitiven Drogenpolitik oder Drogenirrtümern außerhalb des konsumierenden Freundeskreises widerspricht, muss mit negativen Konsequenzen in der Familie oder im Job rechnen. Die gesellschaftliche Norm, nicht über Drogen(politik) zu sprechen, erzeugt eine demokratische Schieflage. Weil der Gebrauch illegalisierter Drogen durch die Strafbarkeit und Stigmatisierung im Verborgenen stattfinden muss, belastet er Konsumierende. Der Konsum diverser Drogen gehört jedoch seit jeher zur Menschheit dazu, wogegen die derzeitige global verbreitete Prohibition bestimmter Substanzen historisch jung ist.

#neuedrogenpolitik Dem Versagen der deutschen Drogenpolitik muss endlich mit der Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der sozialen Realität begegnet werden. Tod und Leid durch Drogenkonsum sind mit einer richtigen Drogenpolitik vermeidbar. Wir erwarten von den Verantwortlichen der Bundesregierung den Einsatz für eine Drogengesetzgebung, die dem wissenschaftlichen Stand entspricht und die Schäden der Prohibition korrigiert. Dies kann durch die Beauftragung einer transdisziplinären und unabhängigen Kommission gelingen. Dieser Vorschlag wurde 2020 von der Bundesdrogenbeauftragten abgelehnt, nachdem wir ihn über eine Petition – zusammen mit einem breiten Netzwerk an Expert:innen und über 24.000 Unterzeichner:innen – eingebracht hatten.


#mybrainmychoice wurde 2017 von Philine Edbauer und Julia Meisner als ehrenamtliche, unabhängige und private Initiative ins Leben gerufen und wird seitdem von einem wachsenden Netzwerk an Mitstreiter:innen unterstützt. 

2017–2019 wurden Veranstaltungen organisiert, Workshops gegeben und die Website mit den ersten Blog-Beiträgen aufgebaut.

2020 hat die #mybrainmychoice Initiative in Kooperation mit einem progressiven Netzwerk 24.000 Unterschriften gegen die Politik der Strafverfolgung an die Drogenbeauftragte überreicht.

2021 entstehen weitere Blog-​Artikel, um vertiefende Debatten über eine wünschenswerte Drogenpolitik und die Beendigung der Strafverfolgung anzuregen. 


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