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Schlagwort: Frieden

An der Seite unserer Peers: Was zu tun ist!

Menschen, die Drogen nehmen, und auf medizinische Versorgung angewiesen sind, gehören zu den besonders vulnerablen Gruppen auf der Flucht und in der Ukraine. Auf dieser Seite sind Informationen versammelt und Ressourcen verlinkt, was du mit und ohne Geld tun kannst. Einige Informationen sind auf Englisch, die aber mit dem Programm deepl​.com gut übersetzt werden können. Stand: 6.5.22


Informiere dich und bleibt interessiert!

Die folgenden Organisationen liefern laufend Informationen:

We appreciate the neighboring countries who have accepted refugees and call on them to ensure open access to harm reduction, HIV and TB services, and call on all UN agencies and Member States to ensure our community in Ukraine is not left behind amidst the crisis response.

According to UNAIDS, people who inject drugs make up close to 10% of new HIV infections globally and are 35 times more likely to be living with HIV. The criminalisation of drugs, along with associated stigma and discrimination, is the primary driver of this problem. […]

Using drugs does not forfeit human rights, yet many States continue to enforce drug laws which impede the right to health for people who use drugs. Approaches committed towards the health and human rights of people who use drugs are urgently needed. Member States such as the Netherlands, and UN agencies such as UNAIDS, UNODC HAS, OHCHR and UNDP have done good work towards aligning human rights and drug policies, often in partnership with the community of people who use drugs.“ 

INPUD (International Network of People who Use Drugs) Statement beim 65th der Commission on Narcotic Drugs (Suchtstoffkommission) 17.3.2022

Spende an:

Eurasian Harm Reduction Association (EHRA) & Convictus Ukraine
Fokus auf Drogengebraucher*nnen und Aktivist*innen für Harm Reduction

100% LIFE
Fokus auf medizinischer Versorgung und Notversorgung

Alliance for Public Health
Fokus auf der Unterstützung von Teilnehmern an bestehenden Harm Reduction Programmen, Flüchtenden und der Beschaffung von medizinischem Material

Spendenaktion „Queere Nothilfe Ukraine“
Fokus auf die Versorgung oder Evakuierung queerer Menschen

Diese ersten drei Spendenempfehlungen sind verifizert und empfohlen vom internationalen drogenpolitischen Dachverband idpc, letztere von der Deutschen Aidshilfe.

Verteidige die Wahrheit!

Democracy has become a woman-​to-​woman, man-​to-​man defense of our values. We’re at a sliding door moment, where we can continue down the path we’re on and descend further into fascism, or we can each choose to fight for a better world. To do that, you have to ask yourself: what are you willing to sacrifice for the truth?”

– Maria Ressa: Nobel Price Speech 2021

Harm Reduction für Kolumbien: Drug Checking, Drogenkonsum Coming-​Out, Kokainregulierung

Ein Gespräch mit Julián Quintero

Eine Welt ohne Drogen ist unmöglich zu erreichen. Wir brauchen eine Welt, in der wir in Frieden mit ihnen leben können.“*

Échele cabeza cuando se dé en la cabeza – ein spanisches Wortspiel für: „Benutze deinen Kopf, wenn du Drogen nimmst“, kurz: Échele Cabeza – ist der Name eines kolumbianisches Projekts für risikoarmen Drogengebrauch in Partykontexten. Échele Cabeza gehört zur Dachorganisation Acción Técnica Social (ATS), die seit 2007 verschiedene Projekte zur Weiterentwicklung von Harm Reduction und Drogenpolitik organisiert und dabei nicht nur in Kolumbien, sondern ganz Lateinamerika Debatten anregt.

So hat die ATS beispielsweise mit dem CAMBIE-Projekt den Austausch von Spritzen für injizierende Drogengebraucher:innen in Kolumbien erstmals ermöglicht. Andere einflussreiche Projekte sind das Festival für psychoaktive Kurzfilme und #CocaReguladaPazGarantizada. Letzteres ist der Projektname für die weltweit erste Gesetzesvorlage, die die Produktion und den Verkauf von Coca-​Blättern und ihren Derivaten, einschließlich Kokain, auf nationaler Ebene regulieren soll. Diese soll den blutigen Drogenkrieg in Kolumbien, der nun schon 50 Jahre andauert, beenden.