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Francisco Arcila

Francisco Arcila wuchs in Kolumbien in einem Umfeld auf, das vom Leid und den Ungerechtigkeiten des Drogenkriegs geprägt war. Kolumbien hat eine staatliche Anti-​Drogen-​Strategie durchlebt, die zwischen 2002 und 2008 zum Tod und Verschwinden von 6.402 unschuldigen Jugendlichen aus armen Verhältnissen geführt hat; neben weiteren andauernden zahllosen Menschenrechtsverletzungen, die die direkte Folge der Illegalität bestimmter Substanzen sind.

Francisco Arcilas Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen Digital Literacy (Digitale Kompetenz) und Harm Reduction (Schadensminderung). In diesem Zusammenhang plädiert er dafür, informative und lehrreiche Anwendungen für wissenschaftsbasierte Informationen zu entwickeln. Francisco ist darüber hinaus an mehreren Projekten beteiligt, die auf die Legalisierung und Regulierung aller Substanzen sowie für die Entstigmatisierung von Konsumierenden mit und ohne problematische Konsummuster hinwirken. Durch sein politisches Engagement möchte er außerdem die Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den Organisationen aus Südamerika und Europa verstärken, die sich für diesen so notwendigen Wandel einsetzen.


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  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institute for Information Systems der Leuphana Universität
  • M.Sc Biology mit dem Schwerpunkt Bioinformatik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz
  • B.Sc Biology Universidad Nacional de Colombia
  • VIVID – Safe Nightlife Mitglied (Hamburg)