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#MYBRAINMYCHOICE Beiträge

Was ist die Opioid Crisis?

In einem der letzten Newsletter fragte Philine nach Input zur US-​Opioid und Overdose crisis. Wir haben uns kurz ausgetauscht und festgestellt, dass wir uns dem Thema von zwei ganz verschiedenen Ausgangspunkten aus genähert hatten. Während sie sich vorwiegend mit der politischen Bedeutung beschäftigt, liegt mein Hauptaugenmerk auf der Situation der Menschen mit einer Abhängigkeit und Drogenhilfe. Meine Infos dazu möchte ich euch in einem Blogbeitrag vorstellen: Wie ist die aktuelle Lage, wie unterscheiden sich die Personen mit einer Abhängigkeit von heute von denen von früher, wie kam es zu dem Anstieg der Verschreibungen von Opioiden in den USA? Wie kann das Drogenhilfe- und Gesundheitssystem der USA darauf reagieren? Und last but not least: Warum eigentlich Opioide?

Ein Beitrag von Community-​Mitglied N.N.

Lesezeit: 16 Minuten

Das Monopol der Drogenbeauftragten kippen – Ein Bericht über Heino Stövers Vortrag

Ein Beitrag von Community-​Mitglied N.N. über Heino Stövers politische Forderungen für akzeptierende Drogenarbeit und verheerende Folgen der Stigmatisierung von Konsumierenden. Der Sozialwissenschafter hielt den Vortrag mit dem Titel „Den Weg zu Ende gehen“ bei der Chill Out e. V. Fachtagung “Die Segel setzen! – Akzeptierende Drogenarbeit und Drogenpolitik 2.0” im November 2017.

Lesezeit: 9 Minuten

#mybrainmychoice 2.0

#mybrainmychoice hat sich in den letzten Wochen transformiert. Der Purpose, den drogenpolitischen Diskurs anzuregen, um Stigmatisierungen und Drogenkriegen entgegenzuwirken blieb. Aber da wir nun zu zweit sind, können wir noch mehr Ideen umsetzen: Wir haben eine Community gestartet, um der Liberalisierungs-​Bewegung Gesichter zu geben und um uns mit den Social Innovators unter euch zu vernetzen. Außerdem versenden wir ein- bis zwei-​wöchentlich für alle Neugierigen einen Newsletter.

Lesezeit: 3 Minuten

Interview mit Sebastian über Psychosen und Leistungsdruck

Sebastian* ist 28 und studiert in Berlin. Seit er 20 war, lies er sich wiederkehrend durch medikamentöse Therapien behandeln. Für 3 Monate hielt er sich in einer Klinik auf und lebte danach in einer therapeutischen WG. Es wurde eine sogenannte drogeninduzierte Psychose** diagnostiziert, die durch langjährigen und intensiven Cannabis- und Alkohol-​Konsum in seiner Jugend – in Verbindung mit Leistungsdruck und Ängsten – ausgelöst worden sei.

Lesezeit: 7 Minuten

#btw17 Programmvergleich – 488 Zeilen Substanzpolitik

Zur Bundestagswahl 2017 treten 41 Parteien mit Direktkandidat_​innen und über Listen an*. Hier erhältst du eine Analyse und einen Vergleich von 38 Partei- und Wahlprogrammen nach den Stichworten „Drogen“, „Cannabis“ und „Substanz“ (ohne die Satireparteien und die UNABHÄNGIGE**). Parteien mit Liberalisierungskonzepten für alle Substanzen werden detaillierter vorgestellt: DIE LINKE, GRÜNE, PIRATEN, Die Humanisten und Neue Liberale – Die Sozialliberalen. Am Ende des Beitrags findest du die Programmausschnitte und die Vergleichstabelle zum Download.

Lesezeit: 10 Minuten

Interview mit Xaver über MDMA, 2 C‑B und Bigotterie

Xaver*, 28, vereint alle biographischen und äußerlichen Merkmale, um in unserer Gesellschaft bevorteilt zu werden. Der Substanzkonsum gehört zu seinem Leben, aber man sieht es ihm nicht an. Wenige Jahre nach seinem Studium hat er nun eine gute Position in einem bekannten Internet-​Unternehmen, legt darauf aber keinen Wert.

Lesezeit: 9 Minuten